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Das HBZ versteht sich dabei nicht als statische Institution, sondern als dynamisches Bildungszentrum, das seine Angebote kontinuierlich weiterentwickelt. Technologische Veränderungen wie E-Mobilität, Hochvolttechnik oder moderne Heizsysteme fließen direkt in die Ausbildung ein. Spezialisierte Schulungsräume und modern ausgestattete Werkstätten sorgen dafür, dass Auszubildende frühzeitig mit den Anforderungen der Praxis vertraut sind. Ergänzend werden auch Weiterbildungsangebote für Fachkräfte sowie Schulungen für externe Zielgruppen wie freiwillige Feuerwehren umgesetzt.
Ein wesentliches Merkmal des HBZ ist die individuelle Förderung der Auszubildenden. Unterschiedliche schulische und praktische Voraussetzungen werden durch enge Abstimmung mit Berufskollegs, gezielte Unterstützung und ein kooperatives Lernumfeld aufgefangen. Der Austausch unter den Auszubildenden spielt dabei eine wichtige Rolle: Stärkere unterstützen Schwächere – sowohl theoretisch als auch praktisch.
Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels gewinnt die Arbeit des HBZ weiter an Bedeutung. Besonders in technischen Kernberufen ist die Nachfrage hoch, während andere Gewerke gezielt gestärkt werden müssen. Um mehr junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen, setzt das HBZ verstärkt auf Kooperationen mit Schulen, praxisnahe Einblicke und neue Formate der Berufsorientierung. Geplant sind unter anderem Projekte, bei denen Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren können. Mit Blick auf die Zukunft wird deutlich: Das Handwerk bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Wirtschaft. Während digitale Technologien zunehmend Einzug halten, bleibt die praktische Arbeit zentral. Das HBZ schafft hierfür die Grundlage – mit moderner Ausbildung, enger Vernetzung und klaren Perspektiven für die Fachkräfte von morgen.
Norbert Buhl
Obermeister der Innung Sanitär-Heizung-Klima Kreis Wesel


