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Interview


Andre Greutz: Mit insgesamt 280 Ausbildungsplätzen bieten wir jungen Talenten und Quereinsteigern eine starke berufliche Heimat. Unser Fokus liegt auf der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann sowie der einjährigen Pflegefachassistenz. Damit decken wir das gesamte Spektrum ab – vom fundierten Einstieg bis hin zur hochqualifizierten Fachkraft. Auch nach der Ausbildung begleiten wir die Profis von morgen weiter, zum Beispiel mit unserer jährlichen, 300-stündigen Weiterbildung zur Praxisanleitung.
Wir bilden im Verbund für vier renommierte Krankenhäuser aus und können dadurch eine wohnortnahe Ausbildung mit verschiedenen Schwerpunkten ermöglichen.
Durch unsere verschiedenen Ausbildungsgänge ermöglichen wir jedem – völlig egal, wie alt jemand ist oder woher er kommt – den Einstieg in einen Job, der absolut krisensicher ist. Wer bei uns anfängt, merkt schnell, dass er keine Nummer ist. Wir unterstützen aktiv mit Lerncoaching und unserer eigenen Sprachschule, damit der Abschluss auch wirklich klappt.
Dass die Leute hierbleiben, liegt an der engen Bindung. Unsere Schüler kennen ihre Stationen und Kollegen oft schon in- und auswendig, bevor sie fertig sind.
Viele starten bei uns mit der einjährigen Assistenz, hängen nach dem Abschluss direkt die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft dran und kommen Jahre später für ihre Weiterbildung zum Praxisanleiter wieder zu uns zurück. Diese „Wiederkehrer-Quote“ ist unser größtes Kompliment.
Wer sich während der Ausbildung wertgeschätzt und sicher fühlt, schlägt hier auch Wurzeln. Man bleibt eben dort, wo man weiß, dass man gebraucht wird und die Strukturen passen.
Wir lassen niemanden allein. Für uns endet die Ausbildung nicht an der Klassentür. Zweimal pro Woche bieten wir eine eigene Sprachschule an, aber unsere Lehrer tun noch viel mehr: Sie helfen beim Einleben in der Region. Wir gehen gemeinsam über den Weihnachtsmarkt, unterstützen bei der Anmeldung im Sportverein oder im Fitnessstudio und helfen sogar ganz praktisch dabei, einen Hausarzt zu finden. Wir sind eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig stützt – das ist gerade für junge Leute, die vielleicht von weiter weg zu uns kommen, ein riesiger Rückhalt.
Wir machen Schluss mit dem klassischen Papierkram. Jeder Auszubildende bekommt von uns ein vorkonfiguriertes Tablet. Das Beste daran: Nach dem Abschluss darf man das Gerät behalten, damit die über drei Jahre erarbeiteten Unterlagen nicht verloren gehen und im Berufsleben weiterhelfen.
In der Schule selbst haben wir flächendeckendes WLAN, viele Gruppenarbeitsräume und digitale Tafeln in jedem Klassenzimmer. Über unser Online-Portal können die Schüler jederzeit ihre Noten, Fehlzeiten und die nächsten Praxiseinsätze einsehen – aktuell, digital und ohne Zettelwirtschaft. Wir nutzen die Technik da, wo sie den Alltag wirklich leichter und effizienter macht.